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„Schwerpunkt verschiebt sich nach Friedrichshafen“

„Wir sind mit niedrigen Erwartungen zur RDA Group Travel Expo nach Köln gefahren und waren dann zunächst positiv überrascht, dass nahezu alle Termine, die wir im Vorfeld vereinbart hatten, wahrgenommen wurden“, resümiert Serhat Götz, Geschäftsführer von TP Tour Project. „Vor allem am ersten Messetag hatten wir eine recht gute Frequenz an unserem Stand. Am zweiten Tag war der Vormittag bis in den frühen Nachmittag ebenfalls noch ganz okay.“ Im Vergleich zur Veranstaltung in Friedrichshafen Mitte April fällt das Fazit des Paketers jedoch kritisch aus. „Betrachtet man beide Messen zusammen, verlagert sich der Schwerpunkt deutlich zugunsten der ersten GTE am Bodensee, zumal diese uns nur die Hälfte an Kosten verursacht, aber in der Zwischenzeit ebenso viele Kontakte bringt wie Köln.

An der Veranstaltung am Rhein als Hauptmesse festzuhalten, wie das der RDA nach wie vor propagiert, halte ich nun für nicht nur schwierig, sondern sogar bedenklich. Die Kunden sind mit ihrer Planung und ihrem Einkauf viel frühzeitiger dran seit der Einführung der GTE in Friedrichshafen, einen einzigen Hauptkatalog im vierten Quartal herauszugeben, ist zudem heutzutage keine sinnvolle Strategie mehr.“ Um den Bus- und Gruppenreiseveranstaltern hier eine Lösung zu bieten und die Durchführungsquote der eingekauften Reisen zu erhöhen, hat TP Tour Project vor einiger Zeit einen Full-Service- Webshop realisiert, der von den Kunden des Paketers sehr gut angenommen wird. „Damit kann man auf sehr einfache Weise individualisiertes Werbematerial inklusive Gestaltung bestellen, um so die Vermarktung von Touren breiter, flexibler und erfolgversprechender aufzustellen“, betont Serhat Götz.

„Zuhören und Problemlösungen anbieten hat sich bei uns bewährt.“ Beispielsweise auch beim Thema Städtereisen, das bei vielen Busunternehmern in letzter Zeit schwächelt. „Hier kamen unsere cityIDEAS by TP hervorragend an, denn sie stellen das Ganze anders auf und werden den veränderten Ansprüchen der Reisenden gerecht, die man nicht alle über einen Kamm scheren kann. Unsere Maxime ist es, immer ganz nah am Kunden zu sein, den engen Dialog mit ihm zu suchen und ihm echte Unterstützung zu bieten.“ Eine Einstellung, die der Paketreiseanbieter beim RDA-Verband mehr und mehr vermisst.

„Die Planung der Messe und die Aufteilung der Stände waren schon in Friedrichshafen sehr unglücklich und in Köln noch schlimmer“, ärgert sich Serhat Götz. „Wir hatten das Gefühl, dass man einfach mit Halle 9 begonnen hat und als darin kein Platz mehr war, die übrigen Aussteller in Halle 6 – die aber wesentlich größer als Halle 9 ist – platzierte. Eine halbgefüllte Messehalle ist leider nicht so attraktiv für Besucher, das konnte man in Köln deutlich spüren. Sicher könnte man hier gegensteuern, wenn beispielsweise Aussteller wie wir Paketreiseveranstalter von Anfang an mit in die Planung eingebunden wären und gemeinsam mit dem RDA eine Lösung suchen würden. Das wäre ein sinnvolleres Vorgehen, als über die Köpfe hinweg Entscheidungen zu treffen, mit denen sich niemand anfreunden kann.

Ob wir künftig mit unserem größeren Stand nach Friedrichshafen gehen und auf Köln komplett verzichten, werden wir in den nächsten Wochen entscheiden.“ Weitere Informationen unter www.tourproject.de.

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