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TP Tour Project: „Kunden haben kein Interesse an Köln“

„Wir haben uns im Vorfeld der Group Travel Expo schwergetan, Bus- und Gruppenreiseveranstalter für Termine auf der Messe in Köln begeistern zu können“, fasst Serhat Götz, Geschäftsführer von TP Tour Project zusammen.

„Der Tenor bei den Telefonaten war von Kundenseite meist negativ und hinterließ den Eindruck ‚Köln braucht kein Mensch mehr‘. Das ist bitter.“ Der Verlauf des Workshops am Rhein bestätigte dann die vorab gesammelten Erfahrungen. Der Paketreiseveranstalter aus Wettenberg konnte 40 Kundenkontakte verzeichnen – im vergangenen Jahr waren es noch 60. „Am ersten Tag ging es mit den Besuchern später los und anscheinend war bereits um 17 Uhr Feierabend, dennoch lag dieser Tag nahezu auf Vorjahres-Niveau, mit sieben Prozent Minus gegenüber 2018. Der zweite Messetag war noch reduzierter, mit 30 Prozent weniger Standbesuchern“, so Serhat Götz. „Hätten wir nicht im Vorhinein so viele Gespräche ausgemacht, wäre das katastrophal gewesen. Ich bin auch immer mal wieder über die Messe gegangen und hatte den Eindruck, dass es so gut wie kein Laufpublikum gab und die Halle leer war. Im Vergleich zum Workshop in Friedrichshafen im April, der ja auch nicht so frequentiert wurde, war sicher nur halb so viel los.“

Inhaltlich konzentrierten sich die Anfragen bei TP Tour Project, die mit einem sehr umfangreichen Select-Katalog mit besonders hochwertigen Reisen an den Rhein gekommen waren, auf die Destinationen Deutschland, Großbritannien und Irland sowie Italien. „Die Nachfrage nach unseren Produkten in Deutschland ist auf gleich hohem Niveau geblieben, Italien konnten wir verdoppeln und die britischen Inseln sind nach einem Rückgang im vergangenen Jahr nun wieder gut im Rennen“, freut sich Serhat Götz. „Unsere Strategie, uns ganz deutlich als Spezialist für Reisen mit hoher Qualität und inhaltlicher Tiefe zu positionieren und auf Innovationen zu setzen, ist erfolgreich.“

Bezüglich der Group Travel Expo erwartet der Paketer eine Entscheidung vom RDA Verband. „Jetzt muss der Hammer fallen – ein Termin zwischen den bisherigen beiden Veranstaltungen und ein gut erreichbarer Standort in der Mitte“, fordert der Geschäftsführer von TP Tour Project. „Das Konzept wie es derzeit ist, steht mit dem Rücken zur Wand. Die Kunden haben kein Interesse mehr an Köln.“

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