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„Kosten-Nutzen-Verhältnis passt nicht“ – RDA-Bilanz und Lösungsvorschläge von TP Tour Project

„Rechnet man die beiden RDA-Messen in diesem Jahr zusammen, können wir uns über ein positives Ergebnis freuen“, erläutert Serhat Götz.

Der Geschäftsführer von TP Tour Project hat sich die Zahlen nach den zwei Veranstaltungen Ende April und Anfang Juli ganz genau angesehen. „Betrachten wir Friedrichshafen und Köln gemeinsam, können wir ein leichtes Plus an Kontakten und Anfragen verzeichnen. Das liegt auch an unserer hohen Aktivität im Vorfeld der Messen und unserem starken Bestreben, so frühzeitig wie möglich Termine mit den Kunden zu vereinbaren. Zudem ist unser Konzept, unsere Jahres-Themen Kulinarik sowie Fauna & Flora auch bei der Stand-Präsentation umzusetzen, voll aufgegangen. Unser Koch, der während der gesamten Messe köstliche Spezialitäten aus unseren Zielgebieten servierte, wirkte als Besucher-Magnet.“

Der Blick auf die Gesamtkosten trübt allerdings die Bilanz: „Setzt man das Ganze in Relation zu den Ausgaben, die wir durch die beiden Messen hatten, stimmt das Verhältnis überhaupt nicht mehr“, so Serhat Götz. „Es hat definitiv eine Verlagerung der Besucher von Köln nach Friedrichshafen stattgefunden, das ist sehr schade und bedenklich. Die Zweiteilung der RDA Group Travel Expo hat die Kosten für die Aussteller verdoppelt, aber nicht für entsprechend höhere Besucherzahlen gesorgt. Die Veranstaltung in Friedrichshafen kommt denjenigen Bus- und Gruppenreiseveranstaltern entgegen, die frühzeitig in die Planung gehen. Wir hatten auf der Messe am Bodensee viele Kunden am Stand, mit denen wir dann in der kurzen Zeit zwischen Friedrichshafen und Köln alles klärten und unter Dach und Fach bekommen haben.“

2016 verzeichnete der Paketer aus Wettenberg noch 75 Prozent der Kunden in Köln und lediglich ein Viertel in Friedrichshafen. In diesem Jahr hat sich das Verhältnis bereits zu zwei Dritteln bei der Messe am Rhein und einem Drittel bei der Veranstaltung am Bodensee verschoben. „Vielleicht könnte man die RDA Group Travel Expo einmal in Friedrichshafen und im darauffolgenden Jahr in Köln stattfinden lassen und einen Termin finden, der in der Mitte liegt“, so ein Lösungsvorschlag von Serhat Götz. „Der Tenor bei den Besuchern war oft, dass die Messe am Bodensee etwas zu früh, die in Köln etwas zu spät terminiert ist.“ Auch das vom RDA-Verband betonte Festhalten an den beiden Standorten stellt der Paketer in Frage. „Man könnte sich durchaus in der Mitte Deutschlands, beispielsweise in Frankfurt treffen, damit wäre allen Beteiligten sehr geholfen.“

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